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Kadettenmanöver FQA
 
0.  Gab es vor dem Kadettenwesen bereits ähnliche Organisationen?
    Ja. In Chroniken vom 15. Jahrhundert wird bereits von bewaffneten Knaben berichtet. Konrad Justinger erwähnt beispielsweise einen Aufmarsch von 500 Knaben, welche im Juli 1414 dem König Sigismund bei seinem Empfang in Bern die Ehre erwiesen.
Im 17. Jahrhundert entstand in Zürich das sogenannte „Knabenschiessen“, welches bis heute existiert.
1759 wurden am Waisenhaus in Bern und in Zürich neue Knabenexerzierkorps gebildet.
 
1.  Wie ist das Kadettenwesen in der Schweiz entstanden?
Die Wurzeln des Kadettenwesens liegen in Frankreich. Dies ist auch der Grund, warum es "Kadetten" ("les Cadets") heisst.
In der Schweiz beginnt die Geschichte des Kadettenwesens mit Heinrich Pestalozzi. Ab 1804 hatte er bei seiner Tätigkeit am Institut in Yverdon im Rahmen der gesamtheitlichen Erziehung der Knaben einen vaterländisch-militärischen Unterricht einbezogen.
Das Ziel dieses Unterrichts war, jungen Männern aktive Staatskunde zu geben, um sie später besser in den Staat zu integrieren. Daraus bildete sich das Kadettenwesen.
Später gab es Kadetten in der ganzen Schweiz, besonders im alten Berner Gebiet hatte fast jede Stadt ein eigenes Korps.
Damals, in einem völlig anderen Schulsystem, hatten die Kadetten verschiedene Aufgaben. Einerseits wurde Sport betrieben, Turnunterricht gab es an den Schulen nicht. Weiter wurden Fähigkeiten wie zum Beispiel Kartenlesen oder die Navigation mittels Kompass erlernt.
Ausserdem gehörte zu jedem Korps ein Spiel, in welchem ein Instrument erlernt werden konnte (heute Musikschule). Auch Ausmärsche waren häufige Anlässe.
In der damaligen Zeit hatte auch die Armee Interesse an einer militärischen Vorbildung der jungen Menschen (vergleichbar mit einem heutigen Jungschützenkurs). Aus diesem Grund bezahlte der Bund auch Beiträge an die diversen Kadettenkorps.
Die Bundesbeiträge führten nun dazu, dass die diversen Aktivitäten in Uniform erfolgten. Und einmal im Jahr war „Inspektion“ angesagt. Vertreter der Armee inspizierten die Kadetten und überprüften, ob die subventionierten Ausbildungsziele der Armee erfüllt werden.
Dazu gehörte natürlich in erster Linie Ordnung und Disziplin, aber auch das Beherrschen der Waffen.
 
 
2.  Wie und wann kam das Kadettenwesen nach Zofingen?
    Das erste Zofinger Kadettenkorps wurde 1805 gegründet, jedoch bereits 1810 wieder aufgelöst.
    Der zweite Anlauf von 1814 scheiterte ebenfalls. 1825 bildete Zofingen dann erneut ein Kadettenkorps, das sich bis heute gehalten hat.
Zofingen hat gemäss Überlieferung die ersten Kadettenuniformen bei Pestalozzi bezogen.
Geschossen wurde mit dem Kadettengewehr, eine verkleinerte Ausgabe des Karabiners ohne Magazin.
Als Schlussübung (Inspektion) wurde irgendwann ein Gefecht einstudiert und den Bundesinspizienten präsentiert. Somit diente der Anlass auf eine gewisse Weise als Inspektion für das Bundesgeld.
Offenbar waren die Resultate der Inspektion überzeugend, sodass sich auch viele Bürger für diesen Anlass interessierten.
    
 
 
3.  Wie ist die Verbindung vom Kadettenwesen und dem Kinderfest in Zofingen entstanden?
    Im Jahre 1825 wurde das 1. Kinderjugendfest gefeiert. Dass gerade 1825 ein Kinderfest abgehalten wurde, mag seinen wesentlichen Grund darin haben, dass in diesem Jahr das Zofinger Kadettenkorps gegründet wurde und eine Gelegenheit brauchte, sich der Bevölkerung eindrücklich vorzustellen.     
    Es wird berichtet, dass die Schülerinnen der obersten Klassen jeweils nach Manövern die Kadetten abgeholt hätten. Daraus entstand eine feierliche Tradition.
Das Manöver fand auf dem sogenannten Schützenacker statt – also dort, wo heute das alte Schulhaus (GMS) steht. Erst später spielte der Heiternplatz eine Rolle.
Früher war das Kadettenwesen auch in Zofingen eine ganzjährige Einrichtung und für Knaben obligatorisch. Erst in den 1960er Jahren reduzierte man es auf die kulturellen Komponenten im Rahmen des Kinderfestes.
 
 
4.  Wie sind die Freischaren entstanden?
1847 gab es im Sonderbundskrieg sogenannte Freischarenzüge. Der Sammelort der Freischaren war einerseits Huttwil und andererseits Zofingen.
Aus diesen anti-klerischen Truppen konstruierte man für die Kadetten einen "Gefechtsfeind", was zur damaligen Zeit präsenten regionalen Situation passte.
Es ist anzunehmen, dass aus dem Sammelort der Feischaren diejenigen Feischaren entstanden, die noch heute am Gefecht die Rolle des Kontrahenten darstellen.
 
 
 
5.  Wie und wann wurde die ursprüngliche Form des Gefechts in die heutige Tradition verwandelt?
    In den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts wurden die Aufgaben der Kadettenkorps in die Schule integriert. Es gab von nun an Turnunterricht und eine Musikschule, die militärische Vorbildung hatte ausgedient respektive wurde von privaten Vereinen übernommen.
In der Folge wurde die grosse Mehrzahl an Kadettenkorps aufgelöst. In Zofingen entschied man sich, für das Kinderfest ein Kadettenkorps zu erhalten. Innerhalb einer Woche wird ein Korps ausgebildet, welches am Kinderfesttag die ganze Bevölkerung erfreut.
    Auch das Gefecht hat sich im Laufe der Jahre gewandelt. Während zeitweise immer grösser und aufwändiger galt, orientieren sich heutige Gefechte wieder an den historischen Vorbildern. Ein Gefecht läuft genau nach Drehbuch ab .
Das Zofinger Gefechtskonzept wurde 1993 verfasst und hat bis heute Gültigkeit.
 
 
 
6.  Hat das Gefecht eine Storyline? Was geschieht genau?
    Die Geschichte wird so erzählt:
    Eine Gruppe „Freischaren“ (ein wilder Haufen) hat das schöne Städtchen Zofingen überfallen und den Rathauskeller geplündert. Ein wildes und ausgelassenes Treiben herrscht. Soweit die Ausgangslage.
    Die Kadetten marschieren nun strammen Schrittes auf den Heitern, werden aber von den Belagerern in die Flucht geschlagen. Ein erneuter Versuch der Kadetten führt zu einer Front im Bereich
    des heutigen Schützenhauses. Auch aus Richtung Lindengeviert kommt Verstärkung und die Freischaren werden grossräumig eingekreist. Hier erfolgt der Versuch, den Konflikt diplomatisch zu
    lösen. Allerdings scheitern die Friedensverhandlungen. Dies signalisiert der Freischaren-General auf dem Pferd durch das Schwenken seines Hutes. Die Kadetten werden in die Flucht geschlagen.
    Der Teilsieg der Freischaren dauert aber nicht lange, die Kadetten ordnen sich wieder und umkreisen die Freischaren erneut.
    Kurz vor dem Ende des Gefechts wird die Freischaren-Burg angezündet. Es erfolgt der Fahnensturm und die Kadetten stehen mit der eroberten Fahne als Sieger fest. Als krönender Abschluss erfolgt unter dem Beifall des Publikums der Marsch aller Beteiligten über den Heiternplatz.
 
 
7.  Warum brauchte es den Verein Freund und Gönner der Kadetten und Freischaren Zofingen?
    1981 wurde der Freischarenverein als Trägerschaft und Interessenvertretung für die Kadetten und als Kontrapunkt der politischen Widerstände gegen das Kadettenwesen gegründet.
Damals waren Lehrpersonen der Ober- und Mittelstufe und freiwillige Helfer die Instruktoren.
1994 beschloss die Zofinger Lehrerschaft, keine Kadetten mehr auszubilden. Der private Verein (Freunde und Gönner der Kadetten und Freischaren, gegründet am 26.11.1994) übernimmt die Aufgabe und erfüllt sie bis heute.
    Heutzutage sind oft einige aktive Lehrpersonen unter den Instruktoren.
 
 
 
8.  Wann gab es eine Abstimmung über das Kadettenmanöver und was war die Entscheidung?
    2002 berichtete das Zofinger Tagblatt erstmals über die "Bewegung gegen das Gefecht" (BgG) und zitierte aus einem Flugblatt: Die von Schülern gegründete BgG setze sich gegen das alljährliche Gefecht am Zofinger Kinderfest ein.
Man sehe ja täglich, dass auf der Welt Unrecht und Armut durch Krieg und Zerstörung entstehe – deshalb könne man nicht begreifen, warum immer noch ein Kriegsschauplatz nachgestellt werde.
    Als Reaktion gab es eine Volksinitiative "Ja zum traditionellen Zofinger Kinderfest". Am 27. November 2005 stimmten die Stimmberechtigten dem Begehren mit einem Ja-Anteil von 58 Prozent deutlich zu.
Seither sind der Zapfenstreich, der Umzug, das historische Gefecht (Kadettenmanöver) und der Fackelzug in der Gemeindeordnung verankert und bestimmen den Inhalt des Kinderfestes.
 
 
 
Quellen:
- Interview mit Urs Siegrist
- Interveiw mit Christoph Mauch
- https://www.zofingen.ch/public/upload/assets/339/2016_Kinderfest_historische_Sicht.pdf 
- https://www.aargauerzeitung.ch/aargau/zeitgeschichte-im-bild-als-mit-dem-schulbeginn-im-april-das-kadettenjahr-startete-ld.2123888
- https://www.aargauerzeitung.ch/aargau/kanton-aargau/nach-einem-baustellen-unfall-hort-man-auch-nicht-mit-bauen-auf-ld.1376698
- https://www.aargauerzeitung.ch/aargau/kanton-aargau/auf-unfall-folgt-debatte-ums-kinderfest-wir-haben-bei-uns-keine-kadettenfrage-ld.1376050
Häufige Fragen zum Gefecht

 
0. Gab es vor dem Kadettenwesen bereits ähnliche Organisationen?
Ja. In Chroniken vom 15. Jahrhundert wird bereits von bewaffneten Knaben berichtet. Konrad Justinger erwähnt beispielsweise einen Aufmarsch von 500 Knaben, welche im Juli 1414 dem König Sigismund bei seinem Empfang in Bern die Ehre erwiesen.
Im 17. Jahrhundert entstand in Zürich das sogenannte „Knabenschiessen“, welches bis heute existiert.
1759 wurden am Waisenhaus in Bern und in Zürich neue Knabenexerzierkorps gebildet.

 
1. Wie ist das Kadettenwesen in der Schweiz entstanden?
Die Wurzeln des Kadettenwesens liegen in Frankreich. Dies ist auch der Grund, warum es "Kadetten" ("les Cadets") heisst.
In der Schweiz beginnt die Geschichte des Kadettenwesens mit Heinrich Pestalozzi. Ab 1804 hatte er bei seiner Tätigkeit am Institut in Yverdon im Rahmen der gesamtheitlichen Erziehung der Knaben einen vaterländisch-militärischen Unterricht einbezogen.
Das Ziel dieses Unterrichts war, jungen Männern aktive Staatskunde zu geben, um sie später besser in den Staat zu integrieren. Daraus bildete sich das Kadettenwesen.
Später gab es Kadetten in der ganzen Schweiz, besonders im alten Berner Gebiet hatte fast jede Stadt ein eigenes Korps.
Damals, in einem völlig anderen Schulsystem, hatten die Kadetten verschiedene Aufgaben. Einerseits wurde Sport betrieben, Turnunterricht gab es an den Schulen nicht. Weiter wurden Fähigkeiten wie zum Beispiel Kartenlesen oder die Navigation mittels Kompass erlernt.
Ausserdem gehörte zu jedem Korps ein Spiel, in welchem ein Instrument erlernt werden konnte (heute Musikschule). Auch Ausmärsche waren häufige Anlässe.
In der damaligen Zeit hatte auch die Armee Interesse an einer militärischen Vorbildung der jungen Menschen (vergleichbar mit einem heutigen Jungschützenkurs). Aus diesem Grund bezahlte der Bund auch Beiträge an die diversen Kadettenkorps.
Die Bundesbeiträge führten nun dazu, dass die diversen Aktivitäten in Uniform erfolgten. Und einmal im Jahr war „Inspektion“ angesagt. Vertreter der Armee inspizierten die Kadetten und überprüften, ob die subventionierten Ausbildungsziele der Armee erfüllt werden.
Dazu gehörte natürlich in erster Linie Ordnung und Disziplin, aber auch das Beherrschen der Waffen.
 
 
2. Wie und wann kam das Kadettenwesen nach Zofingen?
Das erste Zofinger Kadettenkorps wurde 1805 gegründet, jedoch bereits 1810 wieder aufgelöst.
Der zweite Anlauf von 1814 scheiterte ebenfalls. 1825 bildete Zofingen dann erneut ein Kadettenkorps, das sich bis heute gehalten hat.
Zofingen hat gemäss Überlieferung die ersten Kadettenuniformen bei Pestalozzi bezogen.
Geschossen wurde mit dem Kadettengewehr, eine verkleinerte Ausgabe des Karabiners ohne Magazin.
Als Schlussübung (Inspektion) wurde irgendwann ein Gefecht einstudiert und den Bundesinspizienten präsentiert. Somit diente der Anlass auf eine gewisse Weise als Inspektion für das Bundesgeld.
Offenbar waren die Resultate der Inspektion überzeugend, sodass sich auch viele Bürger für diesen Anlass interessierten.
    
 
3. Wie ist die Verbindung vom Kadettenwesen und dem Kinderfest in Zofingen entstanden?
Im Jahre 1825 wurde das 1. Kinderjugendfest gefeiert. Dass gerade 1825 ein Kinderfest abgehalten wurde, mag seinen wesentlichen Grund darin haben, dass in diesem Jahr das Zofinger Kadettenkorps gegründet wurde und eine Gelegenheit brauchte, sich der Bevölkerung eindrücklich vorzustellen. Es wird berichtet, dass die Schülerinnen der obersten Klassen jeweils nach Manövern die Kadetten abgeholt hätten. Daraus entstand eine feierliche Tradition.
Das Manöver fand auf dem sogenannten Schützenacker statt – also dort, wo heute das alte Schulhaus (GMS) steht. Erst später spielte der Heiternplatz eine Rolle.
Früher war das Kadettenwesen auch in Zofingen eine ganzjährige Einrichtung und für Knaben obligatorisch. Erst in den 1960er Jahren reduzierte man es auf die kulturellen Komponenten im Rahmen des Kinderfestes.
 
 
4. Wie sind die Freischaren entstanden?
1847 gab es im Sonderbundskrieg sogenannte Freischarenzüge. Der Sammelort der Freischaren war einerseits Huttwil und andererseits Zofingen. Aus diesen anti-klerischen Truppen konstruierte man für die Kadetten einen "Gefechtsfeind", was zur damaligen Zeit präsenten regionalen Situation passte. Es ist anzunehmen, dass aus dem Sammelort der Feischaren diejenigen Feischaren entstanden, die noch heute am Gefecht die Rolle des Kontrahenten darstellen.
 
 
5.  Wie und wann wurde die ursprüngliche Form des Gefechts in die heutige Tradition verwandelt?
In den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts wurden die Aufgaben der Kadettenkorps in die Schule integriert. Es gab von nun an Turnunterricht und eine Musikschule, die militärische Vorbildung hatte ausgedient respektive wurde von privaten Vereinen übernommen.
In der Folge wurde die grosse Mehrzahl an Kadettenkorps aufgelöst. In Zofingen entschied man sich, für das Kinderfest ein Kadettenkorps zu erhalten. Innerhalb einer Woche wird ein Korps ausgebildet, welches am Kinderfesttag die ganze Bevölkerung erfreut.
Auch das Gefecht hat sich im Laufe der Jahre gewandelt. Während zeitweise immer grösser und aufwändiger galt, orientieren sich heutige Gefechte wieder an den historischen Vorbildern. Ein Gefecht läuft genau nach Drehbuch ab .
Das Zofinger Gefechtskonzept wurde 1993 verfasst und hat bis heute Gültigkeit.
 
 
6. Hat das Gefecht eine Storyline? Was geschieht genau?
Die Geschichte wird so erzählt:
Eine Gruppe „Freischaren“ (ein wilder Haufen) hat das schöne Städtchen Zofingen überfallen und den Rathauskeller geplündert. Ein wildes und ausgelassenes Treiben herrscht. Soweit die Ausgangslage. Die Kadetten marschieren nun strammen Schrittes auf den Heitern, werden aber von den Belagerern in die Flucht geschlagen. Ein erneuter Versuch der Kadetten führt zu einer Front im Bereich des heutigen Schützenhauses. Auch aus Richtung Lindengeviert kommt Verstärkung und die Freischaren werden grossräumig eingekreist. Hier erfolgt der Versuch, den Konflikt diplomatisch zu lösen. Allerdings scheitern die Friedensverhandlungen. Dies signalisiert der Freischaren-General auf dem Pferd durch das Schwenken seines Hutes. Die Kadetten werden in die Flucht geschlagen. Der Teilsieg der Freischaren dauert aber nicht lange, die Kadetten ordnen sich wieder und umkreisen die Freischaren erneut.
Kurz vor dem Ende des Gefechts wird die Freischaren-Burg angezündet. Es erfolgt der Fahnensturm und die Kadetten stehen mit der eroberten Fahne als Sieger fest. Als krönender Abschluss erfolgt unter dem Beifall des Publikums der Marsch aller Beteiligten über den Heiternplatz.
 
 
7. Warum brauchte es den Verein Freund und Gönner der Kadetten und Freischaren Zofingen?
1981 wurde der Freischarenverein als Trägerschaft und Interessenvertretung für die Kadetten und als Kontrapunkt der politischen Widerstände gegen das Kadettenwesen gegründet.
Damals waren Lehrpersonen der Ober- und Mittelstufe und freiwillige Helfer die Instruktoren.
1994 beschloss die Zofinger Lehrerschaft, keine Kadetten mehr auszubilden. Der private Verein (Freunde und Gönner der Kadetten und Freischaren, gegründet am 26.11.1994) übernimmt die Aufgabe und erfüllt sie bis heute.
Heutzutage sind oft einige aktive Lehrpersonen unter den Instruktoren.
 
 
8. Wann gab es eine Abstimmung über das Kadettenmanöver und was war die Entscheidung?
2002 berichtete das Zofinger Tagblatt erstmals über die "Bewegung gegen das Gefecht" (BgG) und zitierte aus einem Flugblatt: Die von Schülern gegründete BgG setze sich gegen das alljährliche Gefecht am Zofinger Kinderfest ein.
Man sehe ja täglich, dass auf der Welt Unrecht und Armut durch Krieg und Zerstörung entstehe – deshalb könne man nicht begreifen, warum immer noch ein Kriegsschauplatz nachgestellt werde.
Als Reaktion gab es eine Volksinitiative "Ja zum traditionellen Zofinger Kinderfest". Am 27. November 2005 stimmten die Stimmberechtigten dem Begehren mit einem Ja-Anteil von 58 Prozent deutlich zu.
Seither sind der Zapfenstreich, der Umzug, das historische Gefecht (Kadettenmanöver) und der Fackelzug in der Gemeindeordnung verankert und bestimmen den Inhalt des Kinderfestes.


Quellen:
  • Interview mit Urs Siegrist
  • Interveiw mit Christoph Mauch
  • https://www.zofingen.ch/public/upload/assets/339/2016_Kinderfest_historische_Sicht.pdf 
  • https://www.aargauerzeitung.ch/aargau/zeitgeschichte-im-bild-als-mit-dem-schulbeginn-im-april-das-kadettenjahr-startete-ld.2123888
  • https://www.aargauerzeitung.ch/aargau/kanton-aargau/nach-einem-baustellen-unfall-hort-man-auch-nicht-mit-bauen-auf-ld.1376698
  • https://www.aargauerzeitung.ch/aargau/kanton-aargau/auf-unfall-folgt-debatte-ums-kinderfest-wir-haben-bei-uns-keine-kadettenfrage-ld.1376050
Quellen:
 

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